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Pflanzen- und Gewässerschutz  >> Sonderzone Enns

In einer am 24. März abgehaltenen Pressekonferenz stellten Landesrat Anschober und der Bürgermeister von Enns Karlinger die Entwicklung der Bentazonbelastung im Einzugsgebiet der Ennser Wasserversorgung dar.

Zwar ist der Vorsorgewert von 0,1 µg/l nach wie vor überschritten, allerdings zeigen die getroffenen Maßnahmen erste Auswirkungen und so ist eine Stabilisierung der Werte bzw. teilweise eine Trendumkehr in Richtung sinkender Werte erkennbar. Um diesen Trend beizubehalten gibt es eine Reihe von Maßnahmen wie etwa den freiwilligen Verzicht der Ennser Ortsbauernschaft, die Ausweisung der "Sonderzone Enns", uwm.

Begleitend wird durch das Land Oberösterreich auch eine umfassende Messreihe durchgeführt. Hierbei wurden neben Bentazon bereits weitere Pflanzenschutzmittel und deren Metaboliten (Abbauprodukte) in Konzentrationen über dem Grenzwert im Grundwasser gefunden.
Eine Gesundheitsgefährdung ist weder durch die Belastung der drei öffentlichen Wasserspender noch durch Hausbrunnen gegeben. Der festgelegte Grenzwert ist für Bentazon ein Vorsorgewert, der noch nichts über die akute Gesundheitsgefährdung aussagt.
Generell wird der Bereich Pflanzenschutz in Zukunft intensiv behandelt werden. Mit einer umfangreichen Beratung wird die Oö. Wasserschutzberatung versuchen die Pestizidbelastung im Grundwasser zu verringern.

 

Aufgrund von Bentazonfunden in der Trinkwasserversorgungsanlage der Stadtgemeinde Enns erfolgte eine Anpassung des bereits bestehenden Wasserschongebietes.


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