Pflanzen- und Gewässerschutz >> Oberösterreichische Pestizidstrategie
Oberösterreichische Pestizidstrategie - 10 Punkte-Programm
1. Freiwillige Reduktion des PSM-Einsatzes (Kooperation Land - LK - Handel - Landwirte)
- Minimierung des Bentazoneinsatzes in Oö. durch Alternativstartegien beim Sojaanbau
- Verzicht auf Bentazon in Trinkwasserschutz- und Schongebieten
- Genereller Verzicht auf Bentazon ab 2015
- Genereller Verzicht auf Chloridazon in OÖ
2. Beratungsinitiative (LK/BBK, Oö. Wasserschutzberatung, Oö. Bodenschutzberatung, Handel, Maschinenring)
3. Prüfen der wasserechtlichen Bewilligungspflicht des PSM-Einsatzes
- Chloridazon
- Allfällige Prüfung weiterer Stoffe in Abhängigkeit der Ergebnisse des Grundwasser- und Trinkwassermonitorings
4. Anwendungsverbot der jeweiligen PSM im Einzugsgebiet belasteter Wasserversorgungsanlagen (Schutz-/Schongebiete)
5. Bewertung der Grundwassergefährdung aller zugelassenen PSM und deren Metaboliten
( = laufendes Projekt GeoPEARL der AGES im Auftrag BMLFUW/Länder)
6. Aktionsplan über die nachhaltige Verwendung von Pestiziden
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Verbot der jeweiligen PSM in belasteten Gebieten
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Überprüfen / Aufhebung der Zulassung von PSM (BMLFUW/AGES)
7. Verbot von PSM mit hoher Grundwassergefährdung im künftigen ÖPUL
8. Schwerpunktaktion Gewässeraufsicht Landwirtschaft
9. PSM- und Metabolit-Monitoring im Grund- und Trinkwasser
10. Biosoja-Offensive
Informationen von Land Oberösterreich Abteilung Grund- und Trinkwasserwirtschaft (GTW)
